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Definition

Unter Osteoporose versteht man das Krankheitsbild, das durch eine reduzierte Knochenmasse einerseits und durch eine zunehmend poröse Knochenstruktur andererseits gekennzeichnet ist.

Wie entsteht Osteoporose?

Schon ab dem 30. Lebensjahr übertrifft im menschlichen Körper der Abbau des Knochens dessen Aufbau. Dies ist an sich noch kein unnatürlicher oder krankhafter Prozess, denn auch bei Erwachsenen werden die Knochen ständig umgebaut und damit wechselnden Bedürfnissen angepasst. Erst wenn der Abbau der Knochensubstanz krankhaft erhöht ist und auch die Dichte des Knochens sich fortlaufend verringert, spricht man von Osteoporose. Die Knochen sind dann in ihrer Festigkeit und Elastizität verringert und neigen eher dazu, zu brechen.

Osteoporose ist also eine Stoffwechselerkrankung des Skeletts. (Prof. Bartl, ein führender Spezialist für Osteoporose bezeichnet sie sehr treffend als den „stillen Dieb“).

Frakturen, ständige Schmerzen, erzwungene Bewegungsarmut, weitere Herabsetzung der mechanischen Belastbarkeit und schließlich die Immobilität mit all ihren Folgen für Kreislauf und Atmungsfunktion sowie eine fortschreitende Angst vor weiteren Brüchen - das ist die Spirale, in der sich Osteoporosekranke vielfach bewegen.

Wie kommt es nun zur krankhaften Erhöhung des Knochenabbaus und zur fortschreitenden Verringerung der Knochendichte?

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